CURRENT PROJECTS

202048-zuercher-filmstiftung10 Jahre Zürcher Filmstiftung
100 Terabyte vielfältiges Kino

Der Bericht zum Geschäftsjahr 2014
ist ab Montag, 8. Juni 2015 online auf:

Filmstiftung.ch

Direkt zum Filmreigentransparent-bar
2014 feierte die Zürcher Filmstiftung die ersten 10 Jahre ihres Bestehens. In diesen 10 Jahren hat sie über 300 Dokumentar- und Kinofilmprojekte gefördert und tatkräftig dazu beigetragen, dass davon 266 auch das Licht der grossen Kinosäle erblickten.
Begleitend zum Jahresbericht montierten der Filmer und Videokünstler Jürg Egli und Bernhard Schmid vom Atelier a-b.ch aus gegen einem Drittel aller realisierten Projekte eine Bild- und Toncollage in 10 Teilen. Einen Reigen von Anfang, Geburt, Leben und Sterben, von Licht, Liebe, Wahn und Alltag, von Fremde und Heimat – das ganz normale, wunderbare Kino halt.


KEIL-DEFKEIL CONTEMPORARY

Immer Samstags
6. Juni – 15. August 2015 | 13 – 18 Uhr

Areal – Werdstrasse 126 im Zürcher Kreis 3

Ausstellung:  6. 6. – 20. 6. 2015
JÜRG EGLI – NICK LOBECK – NIKKOL ROT
– NORA STEINER – ANDRÉ WILLIMANN

Austellungsansichten – Videos

KEIL CONTEMPORARY.COM
transparent-bar
KEIL CONTEMPORARY ist keine White Cube Galerie, nicht immer offen, unterstellt seine Ausstellungen keinem Thema und wird immer wieder an anderen Orten eröffnet. Vorerst bleibt die Galerie bis Mitte August an der Werdstrasse 126. Es werden Gruppenausstellungen mit KünstlerInnen aus den vergangenen SOLLBRUCHSTELLEN organisiert.

sollbruchstelleDIE SOLLBRUCHSTELLE
KUNST AM STERBENDEN BAU

Ausstellung:  16. – 26. April 2015
Areal – Werdstrasse 126 im Zürcher Kreis 3

Austellungsansichten – Video

DIE SOLLBRUCHSTELLE.ORG

Blog von EWA HESS Kultur@Sonntagszeitung
transparent-bar
KONZEPT
Die SOLLBRUCHSTELLE ist ein Kunstprojekt, das den kritischen Übergang von einem Altbau zu einem Neubau erfahrbar macht. Nämlich dadurch, dass ein entsprechendes Kunstwerk die Vergänglichkeit nicht bloss thematisiert, sondern sich seiner eigenen Vergänglichkeit ausliefert:
Alle Kunst, die am und im sterbenden Bau präsentiert wird, verschwindet mit dem Abbruch. Damit versteht sich die SOLLBRUCHSTELLE als Beitrag zu einem Diskurs zwischen Architektur und Kunst. Indem die Nische zwischen sterbendem Bau und Neubau künstlerisch besetzt wird, fällt der respektvolle Blick nicht nur zurück, sondern auch voller Erwartung in die Zukunft, verheisst ein Abbruch immer auch Aufbruch.


DIE-ZEITDIE ZEIT   Ausgabe 5. März 2015

Der verlorene Sohn kehrt zurück
Jürg Egli galt als Video-Pionier, bis ihm der Kommerz dazwischenkam. Jetzt ist er wieder da – und die Kunstwelt ist begeistert.

VON DANIELE MUSCIONICO

Download pdf: Ganzer Zeitungsartikel
transparent-barJürg Egli ist unser nächster Videokünstler   … sagt Pipilotti Rist
DIE ZEIT: Warum wählen Sie Jürg Egli als Newcomer?
Pipilotti Rist: Ich finde seine Arbeiten großartig, präzise, feinfühlig und horizonterweiternd.
ZEIT: Was kann er, was Sie nicht können?
Rist: Er hat den grüneren Daumen.
ZEIT: Was braucht er noch, um berühmter als Sie zu sein?
Rist: Berühmt? Das ist ein komisches Adjektiv. Berühmtsein ist nicht erstrebenswert per se und auch nicht kalkulierbar. Sie meinen wohl, dass seine Arbeiten von Menschen gesehen und geschätzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Bedingungen erfüllt werden. Und zwar von beiden Seiten, vonseiten des Publikums und des Künstlers. Er muss ausstellen wollen und können, und die Leute müssen dies erleben wollen und dürfen.


BOUQUETBOUQUET
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film.

Am Griechischen Salon Freitag 29. bis Sonntag 31. August 2014 bei Ewa und Stefan Rotzler in Gockhausen.

2011/12 – 180-minütige Filmendlosschlaufen
in Full HD 1080p auf vertikalen Bildschirmen.

In Zusammenarbeit mit Maya Burgdorfer
transparent-barInnehalten zeichnet Jürg Eglis Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild. Das wird noch deutlicher, wenn man seine Stilleben anschaut, die Blumenarrangements, die an holländische Gemälde erinnern. Drei Wochen lang richtet sich das Objektiv seiner Kamera darauf, alle 5 Sekunden wird das Blumenarrangement fotografiert, drei Wochen lang öffnet sich das Auge der Kamera und erzeugt unglaubliche 280 000 Bilder eines Vanitasmotivs, die später in einem drei stündigen Filmloop dem Betrachter in verdichteter Weise das Vergehen der Natur vorführt. Der lang anhaltende, der aus­ gedehnte Blick erlaubt es, den Wandel der Farben zu erleben. Fast meint man, das Fallen der Blätter zu hören. Zeit nehmen muss man sich, um winzige Details, um die Verwandlung in einem langsamen Rhythmus zu entziffern – Michael Guggenheimer / textkontor


401050-oops-wrong-planetOOPS, WRONG PLANET!
THEATER BASEL – Kleine Bühne

2011 – 1: 39: 51″ D
Christian Zehnder & Gesine Schmidt

2014 – Postproduktion der TV-Aufzeichnung

Ausführender Produzent der TV-Aufzeichnung für das THEATER BASEL – Kleine Bühne

Download pdf: Booklet Interview
transparent-bar
OOPS, WRONG PLANET!
mit: Thomas Achermann, Carina Braunschmidt, Marco Ercolani, Bastian Heidenreich, Tomek Kolczynski, Chantal Le Moign, Florian Müller-Morungen und Michael Schönert.

Der Titel des Stücks bezieht sich auf einen Begriff, der im autistischen Untergrund gebräuchlich ist. Das Asperger-Syndrom wird von den Betroffenen selber als ‘Oops-Wrong-Planet-Syndrom’ bezeichnet, um ihr Fremdheitsgefühl auf diesem Planeten auszudrücken.
Ein Betroffener hat es mal so formuliert: Man ist in der Welt wie ein Ausserirdischer, der die Menschen beobachtet wie komische Einheimische. Und man muss erst mal Antropologe sein, um zu beobachten, wie deren Rituale funktionieren. Der Zugang zur Welt funktioniert bei mir nicht intuitive, sondern immer bewusst, immer über den Kopf, immer über das Nachdenken. Das ist wie eine Rolle auf einer Bühne, die man spielen muss, ohne dass man den Text dafür hat, der einem vorgegeben ist.
Man könnte es auch so formulieren:
DER ÜBERWIEGENDE TEIL DER BEVÖLKERUNG BESTEHT AUS SONDERBAREN WESEN, DIE AUCH ALS NEUROTYPISCH BEZEICHNET WERDEN.


Gegen-die-ZeitKASSETTE . für projekte .
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film
Performt von Jürg Egli

Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014 | ab 18 Uhr
Neu editierte Arbeiten aus den Jahren 2008 bis 2014

24H-Performance: Mittwoch, 18. Juni 2014 |
ab 00:01 – 24:00 Uhr
SKOPELOS 15. September 2008
24H in 1440 Minutenbildern.

Download pdf: Begleittext
Download pdf: Werkliste
die-kassette.chtransparent-bar
Jürg Egli, Zeitmaler
Der Hochbauzeichner von einst, der zunächst im renommierten Architekturbüro Atelier 5 in Bern arbeitet, der anschliessend in den bewegten 80er Jahren an der Kunstgewerbeschule in Zürich eine Ausbildung als Fotograf absolviert und später Filme macht, liebt die Präzision und ist ein Liebhaber aller Neuerungen im Bereich der Fotografie. Mit Bildersucht lassen sich die Arbeiten zwischen Fotografie und Film nicht erklären. Veränderung ist, was ihn interessiert. Unter dem Titel «Gegen die Zeit» fasst er seine Arbeiten der letzten Monate und Jahre zusammen. Jürg Eglis Interesse gilt einem besonderen Erzählmodus und dem Lauf der Zeit, er erstellt Sehprotokolle. Innehalten zeichnet die Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild – Michael Guggenheimer / textkontor – aus dem Begleittext zur Ausstellung.


206058-RRClanRONIN RHYTHM CLAN BY NIK BÄRTSCH
LIVE AT EXIL ZURICH, NOVEMBER 4th 2013

2014 –  1. SET 48’40“  |  2. SET 49’05“

NIK BÄRTSCH PIANO
KASPAR RAST DRUMS
SHA BASSCLARINET
THOMY JORDI BASS
MANUEL TROLLER GUITAR
FABIAN CAPALDI FLUT, E SAX
MARTIAL IN-ALBON FLUGELHORN, TRUMPET
MICHAEL FLURY TROMBONE

nik bärtsch.com,   exil.cl
transparent-bar
If Muscle Shoals were to move to Switzerland after a brief stopover in New York to hang with Steve Reich, they might come to something like Ronin Rhythm Clan. But what they’d be missing is Bärtsch, whose disciplined approach to developing what seemed, at the outset, to be a singular concept has, in fact, turned into a broader sound world with, as this 2013 Enjoy Jazz performance proved, truly limitless potential – John Kelmann | AllAboutJazz (USA)