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401050-oops-wrong-planetOOPS, WRONG PLANET!
THEATER BASEL – Kleine Bühne

2011 – 1: 39: 51″  D
Christian Zehnder & Gesine Schmidt

2014 – Postproduktion der TV-Aufzeichnung

Ausführender Produzent der TV-Aufzeichnung für das THEATER BASEL – Kleine Bühne

Download pdf: Booklet Interview
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OOPS, WRONG PLANET!
mit: Thomas Achermann, Carina Braunschmidt, Marco Ercolani, Bastian Heidenreich, Tomek Kolczynski, Chantal Le Moign, Florian Müller-Morungen und Michael Schönert.

Der Titel des Stücks bezieht sich auf einen Begriff, der im autistischen Untergrund gebräuchlich ist. Das Asperger-Syndrom wird von den Betroffenen selber als ‘Oops-Wrong-Planet-Syndrom’ bezeichnet, um ihr Fremdheitsgefühl auf diesem Planeten auszudrücken.
Ein Betroffener hat es mal so formuliert: Man ist in der Welt wie ein Ausserirdischer, der die Menschen beobachtet wie komische Einheimische. Und man muss erst mal Antropologe sein, um zu beobachten, wie deren Rituale funktionieren. Der Zugang zur Welt funktioniert bei mir nicht intuitive, sondern immer bewusst, immer über den Kopf, immer über das Nachdenken. Das ist wie eine Rolle auf einer Bühne, die man spielen muss, ohne dass man den Text dafür hat, der einem vorgegeben ist.
Man könnte es auch so formulieren:
DER ÜBERWIEGENDE TEIL DER BEVÖLKERUNG BESTEHT AUS SONDERBAREN WESEN, DIE AUCH ALS NEUROTYPISCH BEZEICHNET WERDEN.


BOUQUETBOUQUET
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film.

Am Griechischen Salon Freitag 29. bis Sonntag 31. August 2014 bei Ewa und Stefan Rotzler in Gockhausen.

2011/12 – 180-minütige Filmendlosschlaufen
in Full HD 1080p auf vertikalen Bildschirmen.

In Zusammenarbeit mit Maya Burgdorfer
transparent-barInnehalten zeichnet Jürg Eglis Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild. Das wird noch deutlicher, wenn man seine Stilleben anschaut, die Blumenarrangements, die an holländische Gemälde erinnern. Drei Wochen lang richtet sich das Objektiv seiner Kamera darauf, alle 5 Sekunden wird das Blumenarrangement fotografiert, drei Wochen lang öffnet sich das Auge der Kamera und erzeugt unglaubliche 280 000 Bilder eines Vanitasmotivs, die später in einem drei stündigen Filmloop dem Betrachter in verdichteter Weise das Vergehen der Natur vorführt. Der lang anhaltende, der aus­ gedehnte Blick erlaubt es, den Wandel der Farben zu erleben. Fast meint man, das Fallen der Blätter zu hören. Zeit nehmen muss man sich, um winzige Details, um die Verwandlung in einem langsamen Rhythmus zu entziffern – Michael Guggenheimer / textkontor


Gegen-die-ZeitKASSETTE . für projekte .
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film
Performt von Jürg Egli

Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014 | ab 18 Uhr
Neu editierte Arbeiten aus den Jahren 2008 bis 2014

24H-Performance: Mittwoch, 18. Juni 2014 |
ab 00:01 – 24:00 Uhr
SKOPELOS 15. September 2008
24H in 1440 Minutenbildern.

Download pdf: Begleittext
Download pdf: Werkliste
die-kassette.chtransparent-bar
Jürg Egli, Zeitmaler
Der Hochbauzeichner von einst, der zunächst im renommierten Architekturbüro Atelier 5 in Bern arbeitet, der anschliessend in den bewegten 80er Jahren an der Kunstgewerbeschule in Zürich eine Ausbildung als Fotograf absolviert und später Filme macht, liebt die Präzision und ist ein Liebhaber aller Neuerungen im Bereich der Fotografie. Mit Bildersucht lassen sich die Arbeiten zwischen Fotografie und Film nicht erklären. Veränderung ist, was ihn interessiert. Unter dem Titel «Gegen die Zeit» fasst er seine Arbeiten der letzten Monate und Jahre zusammen. Jürg Eglis Interesse gilt einem besonderen Erzählmodus und dem Lauf der Zeit, er erstellt Sehprotokolle. Innehalten zeichnet die Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild – Michael Guggenheimer / textkontor – aus dem Begleittext zur Ausstellung.


206058-RRClanRONIN RHYTHM CLAN BY NIK BÄRTSCH
LIVE AT EXIL ZURICH, NOVEMBER 4th 2013

2014 –  1. SET 48’40″  |  2. SET 49’05″

NIK BÄRTSCH PIANO
KASPAR RAST DRUMS
SHA BASSCLARINET
THOMY JORDI BASS
MANUEL TROLLER GUITAR
FABIAN CAPALDI FLUT, E SAX
MARTIAL IN-ALBON FLUGELHORN, TRUMPET
MICHAEL FLURY TROMBONE

nik bärtsch.com,   exil.cl
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If Muscle Shoals were to move to Switzerland after a brief stopover in New York to hang with Steve Reich, they might come to something like Ronin Rhythm Clan. But what they’d be missing is Bärtsch, whose disciplined approach to developing what seemed, at the outset, to be a singular concept has, in fact, turned into a broader sound world with, as this 2013 Enjoy Jazz performance proved, truly limitless potential – John Kelmann | AllAboutJazz (USA)


501066-axpo-energieSALON DE JEU (en plein air)
Performance, live reenactment of a photograph from 1996 with Rebekka Burckhardt and Silvan Kappeler.
Video recording on 19 July 2013 at Kunsthof Casino, Zürich.

2013 – 9’08″ D
Lisa Schiess, Zürichtransparent-bar
The photo SALON DE JEU, on which artist Lisa Schiess and her friend Stephan are seen playing her game of dice, was made in a closed photo shooting as a staged photo performance without public for the invitation card for the book launch of Das Würfelspiel (Game of Dice), published by edition fink, on 11 May 1996 at the Villa Freigutstrasse 31, where Haus Konstruktiv curator Lucy Grossmann lived at the time – Dimitrina Sevova.  lisaschiess.chlikeyou.com/lisaschiessDownload pdf: Kunsthof Casino Program


501066-axpo-energieZwischen Kalkül und Zufall
Filmisch-musikalisches Portrait über den Künstler Beat Zoderer, im Atelier live interpretiert von Komponist und Pianist Nik Bärtsch.

2014 – 74’00″ D – in Produktion
Jürg Egli – Analyze

Download pdf: Dossier

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Zwei Künstler, ein Werk: das Konzept.
Beat Zoderers Werke faszinieren durch ihren stillen Humor und die intelligente Herausforderung, einer herkömmlichen Sicht auf die Dinge zu misstrauen.
Nik Bärtschs Klangwelten sind geprägt von der Liebe zum architektonisch gegliederten Raum, zu repetitiven und reduktiven Prinzipien und zu rhythmischen Überlagerungen.
Filmemacher Jürg Egli hat Beat Zoderer vier Jahre lang filmisch begleitet und ihn 2012 mit Nik Bärtsch in einer Atelier-Session zusammengebracht.

Inspiriert von der Atelieratmosphäre improvisierte Bärtsch am 4. November 2012 70 Minuten lang durchgehend an seinem Lieblingsflügel in den Arbeitsräumen Zoderers.
Der Soundtrack wurde weder nachbearbeitet noch geschnitten – er ist somit das unikate Resultat seiner Eindrücke auf Zoderers Werken und Wirken vor Ort.
Im Gegenspiel schuf Zoderer in dieser Zeit fünf exklusive Schablonen-Aquarelle. Diese ebenfalls ausschliesslich an der Session entstandenen Werke widerspiegeln die Einflüsse der musikalischen Live-Improvisation Bärtschs eindrücklich.

Der Schnitt des Filmes soll sich wiederum an der durch die Malerei inspirierten Klavier-Komposition orientieren und so dem Zusammenspiel von Kunst und Musik möglichst viel Raum lassen. Bild- und Klangwelt bestimmen damit die gesamte Metrik des Films und vereinen das genreübergreifende Schaffen zum Gesamterlebnis – Thomas Schwander