CURRENT PROJECTS

SollbruchstelleDIE  SOLLBRUCHSTELLE
KUNST AM STERBENDEN BAU

Vernissage: Mittwoch, 15. April 2015 | 17 – 22 Uhr
Areal – Werdstrasse 126 im Zürcher Kreis 3

Ausstellung
16. – 18. April 2015 | 17 – 22 Uhr
19. April 2015 | 14 – 19 Uhr
22. – 25. April 2015 | 17 – 22 Uhr
26. April 2015 | 14 – 19 Uhr

Website:  SOLLBRUCHSTELLE – PROJEKT 03
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KONZEPT
Die SOLLBRUCHSTELLE ist ein Kunstprojekt, das den kritischen Übergang von einem Altbau zu einem Neubau erfahrbar macht. Nämlich dadurch, dass ein entsprechendes Kunstwerk die Vergänglichkeit nicht bloss thematisiert, sondern sich seiner eigenen Vergänglichkeit ausliefert:
Alle Kunst, die am und im sterbenden Bau präsentiert wird, verschwindet mit dem Abbruch. Damit versteht sich die SOLLBRUCHSTELLE als Beitrag zu einem Diskurs zwischen Architektur und Kunst. Indem die Nische zwischen sterbendem Bau und Neubau künstlerisch besetzt wird, fällt der respektvolle Blick nicht nur zurück, sondern auch voller Erwartung in die Zukunft, verheisst ein Abbruch immer auch Aufbruch.


DIE-ZEITDIE ZEIT   Ausgabe 5. März 2015

Der verlorene Sohn kehrt zurück
Jürg Egli galt als Video-Pionier, bis ihm der Kommerz dazwischenkam. Jetzt ist er wieder da – und die Kunstwelt ist begeistert.

VON DANIELE MUSCIONICO

Download pdf: Ganzer Zeitungsartikel
transparent-barJürg Egli ist unser nächster Videokünstler   … sagt Pipilotti Rist
DIE ZEIT: Warum wählen Sie Jürg Egli als Newcomer?
Pipilotti Rist: Ich finde seine Arbeiten großartig, präzise, feinfühlig und horizonterweiternd.
ZEIT: Was kann er, was Sie nicht können?
Rist: Er hat den grüneren Daumen.
ZEIT: Was braucht er noch, um berühmter als Sie zu sein?
Rist: Berühmt? Das ist ein komisches Adjektiv. Berühmtsein ist nicht erstrebenswert per se und auch nicht kalkulierbar. Sie meinen wohl, dass seine Arbeiten von Menschen gesehen und geschätzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Bedingungen erfüllt werden. Und zwar von beiden Seiten, vonseiten des Publikums und des Künstlers. Er muss ausstellen wollen und können, und die Leute müssen dies erleben wollen und dürfen.


BOUQUETBOUQUET
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film.

Am Griechischen Salon Freitag 29. bis Sonntag 31. August 2014 bei Ewa und Stefan Rotzler in Gockhausen.

2011/12 – 180-minütige Filmendlosschlaufen
in Full HD 1080p auf vertikalen Bildschirmen.

In Zusammenarbeit mit Maya Burgdorfer
transparent-barInnehalten zeichnet Jürg Eglis Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild. Das wird noch deutlicher, wenn man seine Stilleben anschaut, die Blumenarrangements, die an holländische Gemälde erinnern. Drei Wochen lang richtet sich das Objektiv seiner Kamera darauf, alle 5 Sekunden wird das Blumenarrangement fotografiert, drei Wochen lang öffnet sich das Auge der Kamera und erzeugt unglaubliche 280 000 Bilder eines Vanitasmotivs, die später in einem drei stündigen Filmloop dem Betrachter in verdichteter Weise das Vergehen der Natur vorführt. Der lang anhaltende, der aus­ gedehnte Blick erlaubt es, den Wandel der Farben zu erleben. Fast meint man, das Fallen der Blätter zu hören. Zeit nehmen muss man sich, um winzige Details, um die Verwandlung in einem langsamen Rhythmus zu entziffern – Michael Guggenheimer / textkontor


401050-oops-wrong-planetOOPS, WRONG PLANET!
THEATER BASEL – Kleine Bühne

2011 – 1: 39: 51″ D
Christian Zehnder & Gesine Schmidt

2014 – Postproduktion der TV-Aufzeichnung

Ausführender Produzent der TV-Aufzeichnung für das THEATER BASEL – Kleine Bühne

Download pdf: Booklet Interview
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OOPS, WRONG PLANET!
mit: Thomas Achermann, Carina Braunschmidt, Marco Ercolani, Bastian Heidenreich, Tomek Kolczynski, Chantal Le Moign, Florian Müller-Morungen und Michael Schönert.

Der Titel des Stücks bezieht sich auf einen Begriff, der im autistischen Untergrund gebräuchlich ist. Das Asperger-Syndrom wird von den Betroffenen selber als ‘Oops-Wrong-Planet-Syndrom’ bezeichnet, um ihr Fremdheitsgefühl auf diesem Planeten auszudrücken.
Ein Betroffener hat es mal so formuliert: Man ist in der Welt wie ein Ausserirdischer, der die Menschen beobachtet wie komische Einheimische. Und man muss erst mal Antropologe sein, um zu beobachten, wie deren Rituale funktionieren. Der Zugang zur Welt funktioniert bei mir nicht intuitive, sondern immer bewusst, immer über den Kopf, immer über das Nachdenken. Das ist wie eine Rolle auf einer Bühne, die man spielen muss, ohne dass man den Text dafür hat, der einem vorgegeben ist.
Man könnte es auch so formulieren:
DER ÜBERWIEGENDE TEIL DER BEVÖLKERUNG BESTEHT AUS SONDERBAREN WESEN, DIE AUCH ALS NEUROTYPISCH BEZEICHNET WERDEN.


Gegen-die-ZeitKASSETTE . für projekte .
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film
Performt von Jürg Egli

Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014 | ab 18 Uhr
Neu editierte Arbeiten aus den Jahren 2008 bis 2014

24H-Performance: Mittwoch, 18. Juni 2014 |
ab 00:01 – 24:00 Uhr
SKOPELOS 15. September 2008
24H in 1440 Minutenbildern.

Download pdf: Begleittext
Download pdf: Werkliste
die-kassette.chtransparent-bar
Jürg Egli, Zeitmaler
Der Hochbauzeichner von einst, der zunächst im renommierten Architekturbüro Atelier 5 in Bern arbeitet, der anschliessend in den bewegten 80er Jahren an der Kunstgewerbeschule in Zürich eine Ausbildung als Fotograf absolviert und später Filme macht, liebt die Präzision und ist ein Liebhaber aller Neuerungen im Bereich der Fotografie. Mit Bildersucht lassen sich die Arbeiten zwischen Fotografie und Film nicht erklären. Veränderung ist, was ihn interessiert. Unter dem Titel «Gegen die Zeit» fasst er seine Arbeiten der letzten Monate und Jahre zusammen. Jürg Eglis Interesse gilt einem besonderen Erzählmodus und dem Lauf der Zeit, er erstellt Sehprotokolle. Innehalten zeichnet die Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild – Michael Guggenheimer / textkontor – aus dem Begleittext zur Ausstellung.


206058-RRClanRONIN RHYTHM CLAN BY NIK BÄRTSCH
LIVE AT EXIL ZURICH, NOVEMBER 4th 2013

2014 –  1. SET 48’40”  |  2. SET 49’05”

NIK BÄRTSCH PIANO
KASPAR RAST DRUMS
SHA BASSCLARINET
THOMY JORDI BASS
MANUEL TROLLER GUITAR
FABIAN CAPALDI FLUT, E SAX
MARTIAL IN-ALBON FLUGELHORN, TRUMPET
MICHAEL FLURY TROMBONE

nik bärtsch.com,   exil.cl
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If Muscle Shoals were to move to Switzerland after a brief stopover in New York to hang with Steve Reich, they might come to something like Ronin Rhythm Clan. But what they’d be missing is Bärtsch, whose disciplined approach to developing what seemed, at the outset, to be a singular concept has, in fact, turned into a broader sound world with, as this 2013 Enjoy Jazz performance proved, truly limitless potential – John Kelmann | AllAboutJazz (USA)