CURRENT PROJECTS

401046-ding-undingDING UNDING

Vernissage:   Samstag, 06. Februar 2016
Ausstellung:  07. – 28. Februar 2016
Villa Renata – Socienstrasse 16, 4051 Basel

Villa Renatatransparent-bar
Die Ausstellung «DING UNDING» widmet sich der Dingwelt und ihrer autonomen Existenz. Eine Untersuchung der „Sprache der Dinge“ und deren Übersetzung in eine künstlerische Geste. Mit: Ines Bauer, Diana Dodson, Jürg Egli, Reto Leibundgut, Barbara Naegelin, Ursula Palla und Marion Strunk.


202047-zoderer-grid-wettbewBeat Zoderer – GRID
Entwicklung Referenzbild – Grundriss – Referenzbild

fsp–Architekten
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Sehr geehrter Herr Zoderer,
Es gibt Augenblicke wo Zauberhaftes in einem Architektenleben entsteht! Ich durfte jetzt mit ihrer Arbeit einen solchen erleben: Danke!
Christoph Kaech, fsp–Architekten

206056-nik-mobile-epkNIK BÄRTSCH’S MOBILE
CONTINUUM    EPK 2016

Nik Bärtsch piano
Sha bass clarinet, contrabass clarinet
Kaspar Rast drums, percussion
Nicolas Stocker drums, tuned percussiontransparent-barCD / VINYL / DOWNLOAD  MARCH 2016      Nik Bärtsch      ECM      Artist Management


DIE-ZEITDIE ZEIT   Ausgabe 5. März 2015

Der verlorene Sohn kehrt zurück
Jürg Egli galt als Video-Pionier, bis ihm der Kommerz dazwischenkam. Jetzt ist er wieder da – und die Kunstwelt ist begeistert.

VON DANIELE MUSCIONICO

Download pdf: Ganzer Zeitungsartikel
transparent-barJürg Egli ist unser nächster Videokünstler   … sagt Pipilotti Rist
DIE ZEIT: Warum wählen Sie Jürg Egli als Newcomer?
Pipilotti Rist: Ich finde seine Arbeiten großartig, präzise, feinfühlig und horizonterweiternd.
ZEIT: Was kann er, was Sie nicht können?
Rist: Er hat den grüneren Daumen.
ZEIT: Was braucht er noch, um berühmter als Sie zu sein?
Rist: Berühmt? Das ist ein komisches Adjektiv. Berühmtsein ist nicht erstrebenswert per se und auch nicht kalkulierbar. Sie meinen wohl, dass seine Arbeiten von Menschen gesehen und geschätzt werden. Das setzt allerdings voraus, dass Bedingungen erfüllt werden. Und zwar von beiden Seiten, vonseiten des Publikums und des Künstlers. Er muss ausstellen wollen und können, und die Leute müssen dies erleben wollen und dürfen.


BOUQUET-playBOUQUET
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film.

Am Griechischen Salon Freitag 29. bis Sonntag 31. August 2014 bei Ewa und Stefan Rotzler in Gockhausen.

2011/12 – 180-minütige Filmendlosschlaufen
in Full HD 1080p auf vertikalen Bildschirmen.

In Zusammenarbeit mit Maya Burgdorfer
transparent-barInnehalten zeichnet Jürg Eglis Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild. Das wird noch deutlicher, wenn man seine Stilleben anschaut, die Blumenarrangements, die an holländische Gemälde erinnern. Drei Wochen lang richtet sich das Objektiv seiner Kamera darauf, alle 5 Sekunden wird das Blumenarrangement fotografiert, drei Wochen lang öffnet sich das Auge der Kamera und erzeugt unglaubliche 280 000 Bilder eines Vanitasmotivs, die später in einem drei stündigen Filmloop dem Betrachter in verdichteter Weise das Vergehen der Natur vorführt. Der lang anhaltende, der aus­ gedehnte Blick erlaubt es, den Wandel der Farben zu erleben. Fast meint man, das Fallen der Blätter zu hören. Zeit nehmen muss man sich, um winzige Details, um die Verwandlung in einem langsamen Rhythmus zu entziffern – Michael Guggenheimer / textkontor


401050-oops-wrong-planet-playOOPS, WRONG PLANET!
THEATER BASEL – Kleine Bühne

2011 – 1: 39: 51″ D
Christian Zehnder & Gesine Schmidt

2014 – Postproduktion der TV-Aufzeichnung

Ausführender Produzent der TV-Aufzeichnung für das THEATER BASEL – Kleine Bühne

Download pdf: Booklet Interview
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OOPS, WRONG PLANET!
mit: Thomas Achermann, Carina Braunschmidt, Marco Ercolani, Bastian Heidenreich, Tomek Kolczynski, Chantal Le Moign, Florian Müller-Morungen und Michael Schönert.

Der Titel des Stücks bezieht sich auf einen Begriff, der im autistischen Untergrund gebräuchlich ist. Das Asperger-Syndrom wird von den Betroffenen selber als ‘Oops-Wrong-Planet-Syndrom’ bezeichnet, um ihr Fremdheitsgefühl auf diesem Planeten auszudrücken.
Ein Betroffener hat es mal so formuliert: Man ist in der Welt wie ein Ausserirdischer, der die Menschen beobachtet wie komische Einheimische. Und man muss erst mal Antropologe sein, um zu beobachten, wie deren Rituale funktionieren. Der Zugang zur Welt funktioniert bei mir nicht intuitive, sondern immer bewusst, immer über den Kopf, immer über das Nachdenken. Das ist wie eine Rolle auf einer Bühne, die man spielen muss, ohne dass man den Text dafür hat, der einem vorgegeben ist.
Man könnte es auch so formulieren:
DER ÜBERWIEGENDE TEIL DER BEVÖLKERUNG BESTEHT AUS SONDERBAREN WESEN, DIE AUCH ALS NEUROTYPISCH BEZEICHNET WERDEN.


Gegen-die-Zeit-playKASSETTE . für projekte .
Hinterleuchtete Bilder zwischen Fotografie und Film
Performt von Jürg Egli

Vernissage: Freitag, 13. Juni 2014 | ab 18 Uhr
Neu editierte Arbeiten aus den Jahren 2008 bis 2014

24H-Performance: Mittwoch, 18. Juni 2014 |
ab 00:01 – 24:00 Uhr
SKOPELOS 15. September 2008
24H in 1440 Minutenbildern.

Download pdf: Begleittext
Download pdf: Werkliste
die-kassette.chtransparent-bar
Jürg Egli, Zeitmaler
Der Hochbauzeichner von einst, der zunächst im renommierten Architekturbüro Atelier 5 in Bern arbeitet, der anschliessend in den bewegten 80er Jahren an der Kunstgewerbeschule in Zürich eine Ausbildung als Fotograf absolviert und später Filme macht, liebt die Präzision und ist ein Liebhaber aller Neuerungen im Bereich der Fotografie. Mit Bildersucht lassen sich die Arbeiten zwischen Fotografie und Film nicht erklären. Veränderung ist, was ihn interessiert. Unter dem Titel «Gegen die Zeit» fasst er seine Arbeiten der letzten Monate und Jahre zusammen. Jürg Eglis Interesse gilt einem besonderen Erzählmodus und dem Lauf der Zeit, er erstellt Sehprotokolle. Innehalten zeichnet die Bilderfolgen aus. Und Stille. Denn erst beim geduldigen Betrachten der Fotoserien kommt Bewegung ins Bild – Michael Guggenheimer / textkontor – aus dem Begleittext zur Ausstellung.